Jul 20 2010

Still-Leben A40

Am Sonntag kam es zum Still-Leben auf der A40. Der Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres 2010. Mit mindestens einer Millionen Besuchern kalkulierten die Veranstalter, es wurden etwa drei Millionen. Ein voller Erfolg also.

Wir waren natürlich ebenfalls vor Ort. Bereits an der Bahnhaltestelle in Richtung Essener Innenstadt konnte man erahnen, dass es voll werden würde. Am Hauptbahnhof wurden die Ahnungen bestätigt, zahlreiche Menschen drängten auf die Autobahn.

Um wenige Minuten nach 12 betraten wir ebenfalls den Asphalt der A40. Es ging direkt durch den Tunnel, hinter dem es richtig voll wurde. Kurz darauf standen wir auch schon im Stau – ein wenig unerwartet. Danach ging es nur noch langsam weiter, vor allem um die Stände von Edeka bildeten sich bei dem warmen Wetter Menschentrauben, war dann noch eine Bühne in unmittelbarer Nähe ging es weder vor noch zurück, wenn man wie wir mit Kinderwagen auf der Piste war.

Dennoch wurde nicht gedrängt oder geschubst, überhaupt blieben alle trotz des Staus sehr gelassen – wahrscheinlich weil das Gefühl auf dieser Straße den meisten vertraut ist.

Am vollsten wurde es zwischen Essen-Frohnhausen und Altendorf gegen 13/14 Uhr. Da ging zwischenzeitlich gar nichts mehr. Nicht nur, dass viele Besucher dort wahren, es schoben sich auch viele Kamerateams durch das Gedränge.

Die verschiedenen Künstler auf den Bühnen reagierten auf den Publikumsstau mit viel Humor und forderten die Umstehenden zum Mitmachen auf, schließlich könnten sie im Moment eh nicht weiter.

Andere spielten weiter munter ihre Nummer. Unter anderem stimmten die singenden Bergmänner voller Elan ihren Blues an und sorgten damit für Freude und mehr Stau.

Insgesamt war es ein buntes Treiben. Hätte ich anhand der Massen in Essen die Besucher schätzen müssen, hätte ich auf 10 Millionen getippt, doch als wir nach einigen Kilometern die Mülheimer Grenze erreichten, entspannte es sich ein wenig und man konnte zwischenzeitlich schon wieder einen Arm von sich strecken oder gar unbehelligt an einen Edeka-Truck vorbeigehen.

Eine weitere schöne Idee war es, nochmals einige Schachtzeichen aufsteigen zu lassen. Die konnte ich aber leider nur noch mit dem Handy im Bild festhalten, da die Hitze den Akku meiner Kamera recht schnell dahin gerafft hatte.

Was bleibt, ist ein vielleicht einmaliges Erlebnis.


Jun 8 2010

iPhone 4 vorgestellt (Update!)

Gestern Abend (MET) stellte Steve Jobs in San Francisco das neue iPhone 4 der Weltöffentlichkeit vor.

Mr. Jobs präsentierte die acht großen Neuerungen persönlich, zu denen unter anderem das Retina-Display gehört. Laut dem Apple-CEO ist es das beste Handydisplay derzeit auf dem Markt – eine Äußerung, die so auch nicht anders zu erwarten war. Aber die technischen Daten des Retina-Displays sprechen für sich. So kommt es bei einer Diagonale von 3,5 Zoll auf eine Auflösung von beeindruckenden 960 x 640 Bildpunkten, was 326 Pixel pro Zoll entspricht. Das Kontrastverhältnis wird mit 800:1 beziffert. Das Display von Apples iPhone 4 ist auf dem Papier beeindruckend.

Weitere große Neuerungen sind Videotelefonie, eine 5 Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und HighDef-Videofunktion in 720p, sowie das neue iOS 4. Besonderes Augenmerk sollte aber auch dem lediglich 9,3 mm dicken Gehäuse zuteil werden. Im Edelstahlrahmen des iPhone 4 ist teilweise die Antenne verbaut. Sowohl Front als auch Rückseite sind aus einem speziellen Glas, das besonders stabil und unempfindlich gegen Kratzer sein soll. Ersteindruck: hochwertig.

Eine detaillierte Vorstellungen findet ihr auf Apples Webseite. Mein erster Eindruck ist sehr positiv, wenn das iPhone 4 hält, was es verspricht, hat der Apfel-Konzern ein wirklich tolles Produkt geschaffen. Man darf auf die ersten Tests gespannt sein, aber ich denke nicht, dass das neue iPhone sich eine größere Blöße geben wird.

Verkaufsstart in Deutschland ist der 24. Juni 2010. Wer das Handy vertreiben dürfen wird, wurde noch nicht genannt, aber wahrscheinlich wird es wieder T-Mobile sein. Hoffentlich wird es dieses Mal direkt zur Markteinführung eine SIM-Lock-freie Variante geben.

Update: Vorverkauf des iPhone 4 startet am 15.06. bei der Telekom, die weiterhin Exklusiv-Partner von Apple bleibt.

Bild: Chip.de


Mai 14 2010

HTPC im Eigenbau

Er ist da: mein Home Theater PC (HTPC)! :-)

Beziehungsweise seine Einzelteile sind bei mir eingetroffen, aber mittlerweile auch verschraubt und angeschlossen, surrt er artig vor sich hin.

Das Gehäuse ist von Antec, ein Fusion Remote Max. Das ist doch ein wenig wuchtiger, als ich es mir vorgestellt hatte, aber dafür bietet es viel Platz und sieht wirklich gut aus.

Die Basis für das Innenleben des HTPCs besteht aus dem Mainboard MSI 785GM-E51. Das Board verfügt über Firewire, eSATA, SATA3, 12 mögliche USB 2.0 Ports, einen HD-Soundchip und einer onboard Grafiklösung mit einem ATI-Chipsatz (HD 4200). Als Arbeitsspeicher stehen 2GB DDr3-RAM mit 1.333 MHz von G.Skill zur Verfügung.

Die CPU ist ein AMD Athlon II X2 235e. Der stromsparende Prozessor hat eine TDP von lediglich 45W.

Für Speicher satt sorgt eine 1,5 TB Platte der Marke Samsung EcoGreen F2. Schnell, leise und energieeffizient. Als optisches Laufwerk wird ein Blu-ray-ROM von LiteOn eingesetzt. Das wirklich sehr leise ist.

Das Ganze wird mit einem Pure Power BQT L7 (300 Watt) von beQuiet mit Strom versorgt. Das Netzteil ist 80+Bronze zertifiziert. Der Hersteller hat mit der neuen Serie den Dauerpiepton des Vorgängers behoben.

Der Verbau der Komponenten stellte mich vor keine größeren Herausforderungen. Beim Netzteil musste ich lediglich feststellen, dass das Kabel des 4-polige ATX-Anschlusses ein wenig zu kurz geraten ist und ich mir deshalb eine Verlängerung besorgen musste. Doch nachdem auch dieses Problem gelöst war, konnte es endlich losgehen.

Das erste Problem, dass ich bemerkte war, dass das Front-LCD-Display des Fusion Max immer leuchtete, selbst dann, wenn der HTPC ausgeschaltet war. Des Rätsels Lösung war, dass ich den Front-USB auf den ersten internen Anschluss des Mainboards gesteckt hatte und das LCD-Panel mit IR-Empfänger auf den zweiten. Da ich offenkundig nichts falsch gemacht hatte, tauschte ich die beiden Steckplätze und siehe da, es funktioniert.

Danach wurden Windows 7 Pro (32bit) installiert und die mitgelieferte Software von Soundgraph: iMon Manager und iMedia HD. Die Updates verliefen ein wenig umständlich, aber klappten soweit problemlos. Lediglich bei der Konfiguration muss ich noch ein wenig tüfteln, da die mitgelieferte Fernbedienung (RM 200) noch nicht optimal mit Cyberlinks Power DVD zusammenarbeitet. Doch ich denke, das wir schon.

Außerdem habe ich noch vor den 235e-Prozessor ein wenig zu undervolten. Und über Kurz oder Lang werde ich auch die Lüfter des Antec-Gehäuses austauschen, da sie doch gut hörbar sind. Da müssen dringend leisere rein.


Apr 24 2010

Sauer, sauer, sauer!

Wer kennt sie nicht oder hat sie gar schon selber genascht? Nimm2,  nimm2, mein bester Freund und ich … oder so ähnlich war einst der Werbeslogan für die fruchtigen Bonbons im Zuckerpanzer.

Schon seit längerem gibt es auch auch eine Softbonbon-Variante. Anfangs war ich skeptisch, doch wenn man die erst einmal probiert hat, kommt man nicht mehr los von den Dinger. Böse Bonbons.

Meine Schwester hat mir letztens eine Tüte von Nimm2-Soft Saure Früchte geschenkt. Darin sind vier wirklich saure Sorten: Apfel, Limette, schwarze Johannisbeere und Kirsche. Alle echt sauer, sauer, sauer. Bei Limette habe ich sogar eine Gänsehaut bekommen. Aber auch hier kann man einfach nicht die Finger von lassen. Böse Bonbons.


Sep 15 2009

Holiday Slang

UrlauberIm Urlaub wird der Wortschatz natürlich stark erweitert. Nicht nur, dass der Gang zum Buffet jedes Mal von den Worten “Hmm-jam-jam!” begleitet wird, es gibt auch andere wichtige Wörter, mit denen man Mama und Papa ein wenig auf die Nerven gehen kann. ;-)

  • Hot Dog – “Hotto”
  • schwimmen – “mimm”, wird immer mit besonders viel Nachdruck formuliert
  • Pool – “Puel”, eins der beliebtesten Wörter, da auch ein sehr beliebter Ort Continue reading